2013/05/20

Atmen!

Ich denke wieder zu viel nach. Damit tu ich mir selber weh. Ich würde gern jemand sein der nicht so viel grübelt und grübelt. Es würden mir so manche Komplikationen erspart bleiben. So mancher Stich ins Herz wäre gar nicht da. So manche Tränen würden nicht fließen müssen. Es ist nicht falsch Situationen und Dinge zu analysieren. Aber so wie ich es immer mache ist es schon unnormal und schmerzhaft. Zu schnell steigre ich mich in die Dinge rein und spinne und spinne die Situation weiter. Meine Fantasie hat keine Grenzen und eigentlich ist das schön aber in diesem Fall eher nicht.
Kann ich nicht einfach so naiv sein wie ich es immer bin? Mir nicht weiter groß Gedanken um banale Dinge machen? 
Diese Last die dabei entsteht schleppe ich ständig mit mir rum. Es ist nicht so, dass irgendein Gedanke den ich mir mal gemacht habe im Lauf der Zeit verschwindet und komplett in Vergessenheit gerät. Nein! Er versteckt sich im Dunkeln und kommt irgendwann mal wieder raus um mir dann richtig in den Arsch zu treten, dass ich ihn auch ja nicht vergesse und ihn wieder neu analysiere und alles schlimmer mache. Mir wird oft gesagt, dass ich aufhören soll mir ständig solch sinnlose Gedanken zu machen. Das ist wirklich einfacher gesagt als getan. Denn die Zeitspanne zwischen etwas was passiert ist und meinem Kopf zerbrechen darüber ist nicht sehr groß. Es sind nur Sekunden die die beiden Sachen voneinander trennen. Und selbst wenn ich mir sage, dass ich jetzt stark bleibe und meinen Kopf nicht gewinnen lasse, ist selbst das schon ein Fehler. Denn dann fange ich automatisch, ohne dass ich es wirklich will, an, darüber nachzudenken welche Gedanken ich mir überhaupt machen könnte. Und dann fängt das Weitergespinne an. Ein Labyrinth aus Ideen und Theorien entsteht. Den Ausgang finden.. beinah unmöglich. Selbst wenn ich mal hinaus finde, wird mir der Gedanke irgendwann wieder auf meine Schulter klopfen und sagen: „Komm mit. Ich will dir etwas zeigen.“ 

Kommentare:

  1. Magda, auf alle Fälle kann ich mit Dir mitfühlen. Beim Lösen dieses Problems scheint das Alter, die Herkunft, der Bildungsweg und anderes mehr, nicht die Rolle zu spielen. Mir scheint so, als würde jeder von der Gnade eines Schutzengels abhängen. Wenn dieser keine Lust hat, rennt der Einzelne voll gegen die Wand. Kann ein Engel überhaupt mit den bekannten Sinnen wahrgenommen werden? Mich selber zu beobachten, ist auf alle Fälle eine geeignete Hilfe. Stellenweise schäme ich mich über mich selber, was wiederum sehr hilfreich ist. Interessant sind ebenfalls die Aha-Effekte.

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  2. Du Glückliche! Viel Glück bei der Prüfung :)

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    1. danke, dass kann ich wirklich gebrauchen (;

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